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21. Januar 2009

Hotel PrimaVera parco Fürth

Abgelegt unter: Hotels — qno @ 19:45

Ja, es gibt Tage, da weiss ich uneingeschränkt Gutes zu berichten. Die letzte Nacht habe ich im Hotel PrimaVera parco in Fürth verbracht. Dort gibts Einzelzimmer von 48,- bis 92,- Euro. Das Günstigste war nicht mehr zu haben, also habe ich telefonisch eins für 53,- gebucht. Gleich beim Betreten des Zimmers war mein erster Gedanke: Das gibt morgen Ärger, der hat sich in der Kategorie vertan. Hat er aber nicht. Das Zimmer ist riesig: Flur mit Kochstelle, große Dusche/WC, großes Zimmer mit Schrank, kleinem Tisch und Schreibtisch, viel Platz für Bewegung, und tatsächlich eine Mehrfachsteckdose für die Laptops am Schreibtisch!

Das ganze Haus ist ein Nichtraucher-Hotel. Der WLAN-Empfang war ausgezeichnet. Etwas gewöhnungsbedürftig das sehr moderne Schließsystem mit magnetcodierten Knöpfen, die auch den Zutritt zum Haus gewähren. Das Personal ist sehr service-orientiert. Noch nirgendwo sonst ist mir ein Espresso zur Begrüssung offeriert worden, zusammen mit einem Faltblatt, das die kooperierenden Restaurants der Umgebung listet. Das Frühstücksbuffet ist gewohnt reichhaltig. Kleines Manko für mich als Spätaufsteher: Ende ist 9:30 Uhr, und wenn ich erst um 9:29 komme, gibts kein Rührei oder Spiegelei mehr, sondern ich muss ein weichgekochtes aus der Schachtel nehmen. Woanders in der Preisklasse gibts aber auch früher kein Rührei, und von daher geht das in Ordnung. Ebenso meine gewohnte heisse Schokolade: Aus der Küche bekam ich ein Kännchen heisse Milch, das Kakaopulver stand auf dem Buffet. Ungewohnt, aber vom Ergebnis her passts.

Fazit: Einpacken, mitnehmen :-) Schade, dass Fürth so nahe dran ist, dass ich nur selten Grund habe, dort zu übernachten.

20. Januar 2009

Hotel Wilder Mann Passau

Abgelegt unter: Hotels — qno @ 19:31

Neue Woche, neues Hotel. Ich habe mich in Passau im Hotel Wilder Mann einquartiert. Ein schönes, älteres Haus, das auch das Glasmuseum beherbergt. Das Zimmer ist klein, aber nicht zu klein, die Einrichtung enthält keinen einzigen Krümmel zuviel, aber auch nichts zuwenig, dafür ist sie aus schön bemaltem Holz. Recht gemütlich.

 Nichtraucherzimmer gabs automatisch. Und das WLAN hat auch funktioniert. Das Frühstücksbuffet war auch für mich als letztem Gast noch umfangreich und frisch. Das Personal war freundlich und aufmerksam. Und der Preis mit 50,- für Übernachtung und Frühstück in bester Lage auch ok.

So wäre denn nur das allerbeste Fazit möglich, wenn nicht … ja wenn da nicht die Warmwasserinstallation wäre. Die hat nämlich ihren eigenen Kopf. Und der hat beschlossen, dass ich nicht in der Lage bin, mir die Temperatur beim Duschen richtig einzustellen. So wurde ich denn zuerst vollautomatisch geweckt, weil gleich zweimal die Temperatur stark abfiel. Als Ausgleich schwächelte dann kurze Zeit später das kalte Wasser, und ich bekam das heisse pur ab. Sowas darf nicht passieren. Insbesondere die Heißwasser-Phase war schon geradezu gefährlich; in Amerika könnte ich jetzt vom Schadenersatz ein luxuriöses Leben führen. So leid es mir ansonsten tut: In dieses Haus gehe ich erst wieder, wenn die Wasserinstallation erneuert ist.

14. Januar 2009

Hotel-Brauerei-Gasthof Amberger Kösching

Abgelegt unter: Hotels — qno @ 11:17

Und gleich ein Beispiel, wie subjektiv ich hier mit Hotels umgehe. Vom 13. auf den 14. Januar habe ich im Hotel-Brauerei-Gasthof Amberger in Kösching übernachtet. Ein älteres Haus, in dem ich für das Doppelzimmer als Einzelzimmer incl. Frühstück 42,- pro Nacht zahle. Die Zimmer folgen nicht dem “klassischen” Zuschnitt mit durch Dusche/WC verengten Eingangsbereich, sondern haben rechteckigen Zuschnitt, die Duschen scheinen zwischen den Zimmern zu liegen. Die Einrichtung ist einfach, aber praktisch. Das Personal ist freundlich und sehr um die Gäste bemüht. Und bis dahin wäre ich ja geneigt, dieses Haus lobend zu erwähnen. Wären da nicht meine k.o.-Kriterien …

Die Sache mit dem Nichtraucherzimmer habe ich vermutlich selbst verpatzt. Ich habe am Telefon nicht danach gefragt. Allerdings bin ich auch nicht gefragt worden. So habe ich die Nacht in älterem Tabakrauch verbracht, der auch durch längeres Lüften nicht zu beseitigen war. Möglicherweise erhält er auch Nachschub, weil die Raucher der Gaststube auf ein Tischchen im Flur verwiesen werden, der nicht nur zu den Toiletten, sondern auch auf die Zimmer führt.

Internet ist auf dem Zimmer. Allerdings nur zwei von fünf Strichen. Und wie so oft führt das auch alle 15-20 Minuten zu kurzem Verbindungsabbruch.  Kontinuierliches Arbeiten ist so weder mit der Pokersoftware noch mit dem Reporting-System meines Arbeitgebers möglich. Als nach einer Stunde das WLAN ganz aus der Anzeige verschwindet, begebe ich mich mit Laptop in die Gaststube, wo der HotSpot hängt. Dort erfahre ich Schauergeschichten von partiellem Telefonnetzausfall im ganzen Ort. Interessanterweise habe ich dann in 90 min Arbeit keinen einzigen Netzausfall mehr. Es wird also doch am schwachen Feld auf den Zimmern gelegen haben. Die Inhaber verlassen sich in technischer Hinsicht offenbar auf Berater, denen ich hier empfehle, den Einsatz eines Repeaters in den Fluren in Erwägung zu ziehen. Ich habe jetzt schon das Zimmer direkt über der Gaststube gehabt; in anderen Zimmern dürfte ich gar keinen Empfang bekommen haben.

Die Küche ist ländlich-deftig. Die Schupfnudeln zu 5,90 EUR haben mir gut geschmeckt. Das Frühstücksbuffet enthielt leider keine Eier, und die Brötchen dürften nur bei deutlich früher aufstehenden Gästen frisch gewesen sein.

Mein Fazit: Nettes Haus, nette Leute, aber bei der Internettechnik: Nie wieder!

13. Januar 2009

Hotel Gasthof Specht Aichach

Abgelegt unter: Hotels — qno @ 22:21

Kaum habe ich mir vorgenommen, meine Hotelerfahrungen zu bloggen, schon wird alles besser :-) Erster Kandidat ist der Hotel Gasthof Specht in Aichach, wo ich vom 12. zum 13. Januar genächtigt habe.

Das Haus gefällt mir. Mein Zimmer ist geräumig, am Schreibtisch-TV-Möbel ist trotz des Fernsehers Platz für den Laptop, es ist eine Steckdose unmittelbar daneben. Und mein Zimmer ist ein Nichtraucherzimmer. Alle wichtigen Kriterien sind erfüllt. Interessant sind die rollstuhlbreiten Zimmertüren in Buche, die dem sonst schönen Haus einen Hauch von Krankenhausflair verleihen. Das Bett ist nicht zu weich, die Mischbatterie der Dusche regelt Wassertemperatur und Strahlstärke getrennt. Das WLAN hat für meine Zwecke ausreichende Signalstärke.

Für Übernachtung incl. Frühstück zahle ich 45,- EUR. Das Frühstücksbuffet enthält alles, was man bei *** erwarten kann, incl. hartgekochten Eiern. Das Restaurant hat mir beim Abendessen mit deftiger Küche imponiert. Die Leberknödelsuppe ist fast ein Hauptgang, der Knödel selbst ist anscheinend eine Kreuzung aus Leber- und Semmelknödel. Der Semmelknödel zum Rinderschmorbraten hingegen hat meinen Geschmack nicht getroffen, aber das Fleisch mitsamt der Sauce hat mich darüber hinweggetröstet. Und der Lebkuchenstrudel mit Vanilleeis war ein perfektes Finish für den Tag.

Mein Fazit: Hier komme ich gerne wieder hin.

Hotels in der Servicewüste

Abgelegt unter: Hotels — qno @ 22:09

Als Aussendienstler wohne ich die halbe Woche im Hotel. Meine Ansprüche sind nicht so überragend, und das Budget, das mir mein Arbeitgeber zur Verfügung stellt, erlaubt mir auch keine Paläste. Aber drei Sterne, sauber, Personal nicht zu unfreundlich, Nichtraucherzimmer, Internet im Zimmer, das muss schon sein.

Und das stellt bereits viele Häuser vor Probleme. Ok, zeitweilige Probleme akzeptiere ich. Wenn der Provider gerade am Vortag den HotSpot abgebaut hat, um drei Tage später das Upgrade hinzustellen, dann habe ich einfach Pech gehabt. Wenn der Rest passt, besuche ich das Haus beim nächsten Mal trotzdem wieder.

Interessant sind allerdings die Widrigkeiten, denen ich sonst begegne. Nichtraucherzimmer mit WLAN? Geht nicht, weil der HotSpot vorne am Flur ist, wo die Raucherzimmer sind. Einloggen mit Vista? Geht nicht, weil das WLAN vom “technikkundigen” Hausherrn selbstgestrickt ist, und ich möchte bitte zurück zu XP wechseln, oder noch besser zu Linux. Keine dumme Ansich, das. Leider wird sie von meinem Brötchengeber nicht geteilt, und wenn ich selbständig den Firmenlaptop umkonfiguriere, gibts Ärger. Ausserdem dachte ich immer, der Kunde sei König und nicht Befehlsempfänger.

Zwei Beispiele, die für viele Erlebnisse stehen. Im letzten Jahr habe ich regelmäßig über HRS gebucht. Eigentlich eine gute Seite, aber die Angaben bzgl. Internet sind einfach unzuverlässig. Und beruflich bin ich darauf angewiesen, abends noch meine Reports zu übermitteln. So ist es mir gar nicht so selten passiert, dass ich das ursprünglich gebuchte Hotel nach 15 min wieder verlassen habe und ein zweites, gelegentlich sogar ein drittes suchen musste. Das kostet Zeit, die ich oft lieber in der Hotelsauna oder im Restaurant verbracht hätte als auf der Straße.

Ich mache so ziemlich jeden Fehler. Aber in der Regel genau einmal. Seit Jahresbeginn suche ich meine Hotels über den HotSpot-Locator von t-online. Ansonsten bin ich jederzeit gerne bereit, über den Staatsmonopolisten zu schimpfen. Aber diese HotSpot-Dichte, zusammen mit den bezahlbaren Preisen (ca. 30,-/Monat, während andere Anbieter in Hotels gerne mal 8,-/Stunde verlangen), lässt mir keine wirkliche Alternative. Also lasse ich mir im Zielgebiet deren Partnerhotels anzeigen, suche mir über die Hotelwebseiten was passendes aus, kläre die wichtigsten Details (Gibts den HotSpot noch? Auch im Nichtraucherzimmer?) telefonisch, und schon funktionierts. Und damit ich auch nicht vergesse, was mir wo passiert ist, werde ich hier für mich, aber gerne auch für Kollegen oder andere Interessierte, meine Erfahrungen schildern. Die sind natürlich ganz persönlich und erheben in keinster Weise den Anspruch eines objektiven Tests.

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