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15. März 2009

Hotel am Wald Marktredwitz

Abgelegt unter: Hotels — qno @ 17:02

Jetzt komme ich endlich einmal dazu, mein erstes Stammhotel vorzustellen: Das Hotel am Wald in Marktredwitz. Ein gemütliches Haus, geführt von der Inhaberfamilie, die auch sehr großen Wert auf offenes, freundliches Personal legt. Die Küche ist solide, das Frühstücksbuffet vollständig (für Spätaufsteher gibts manches nur auf Wunsch, aber da darf man sich halt nicht genieren). WLAN gibts in allen Zimmern, wird ständig ausgebaut, und sollte einmal kein Empfang möglich sein, gibts immer noch Kabelanschluss. Hier komme ich jetzt schon seit drei Jahren hin, und ich bin noch nie enttäuscht worden.

4. März 2009

Hotel zur Isar Plattling

Abgelegt unter: Hotels — qno @ 14:27

Noch vom letzten Erlebnis kochend, fand ich abends um neun das Hotel zur Isar in Plattling. Auch hier gabs die telefonische Zusage, dass das freie Einzelzimmer, das für mich vorgesehen war, funktionierendes Internet habe. Nach Ankunft stellte sich auch hier heraus, dass dies nicht der Fall ist. Das Haus hat zwei WLAN-Netze: Einmal den T-Mobile-Hotspot, der kostenpflichtig ist, zum anderen ein kostenloses Netz, das über einen Lancom-Router verwaltet wird. Und es stellte sich heraus, dass in diesem Zimmer keines der beiden Netze empfangbar war. Immerhin ist der Besitzer kompetent genug, um die Problematik zu verstehen. Und so hat er mir nach einem weiteren Fehlversuch ein Zimmer gegeben, das zwar eine Kategorie höher war, aber dafür wirklich funktionierendes Netz hatte. Jedenfalls oberflächlich. Und er klang zwischen den Zeilen so, als ob derjenige, der ihm das WLAN eingerichtet hat, demnächst ein paar ungemütliche Tage hat …

Ich saß also mit WLAN im Zimmer. WWW funktioniert wunderbar, ok, etwas langsam, aber schließlich teilt sich das ganze Hotel einen einzigen Anschluss, da muss man schon ein paar Einschränkungen machen. Auch ICQ läuft, eMail lässt sich abrufen … das Erschrecken kam, als ich einen PostgreSQL-Clienten nutze. Port 5432 - Fehlanzeige. Gesperrt. Das gleiche Schicksal erleidet der SSH-Port. Der Microsoft Web-Messenger findet keinen Kontakt, während Skype klaglos funktioniert. Zum Glück habe ich in der Lobby Verbindung zum T-Online-Hotspot gefunden, wo ich in zehn Minuten die wichtigsten Dinge auf diesen Ports regeln konnte.

Das Abenteuer setzte sich dann beim Frühstück fort. In den zwanzig Minuten Aufenthalt im Frühstücksraum fand es der Service nicht einmal für notwendig, sich nach meinen Wünschen bezüglich eines Heißgetränks zu erkundigen. Ein Vorratsbehälter für Rührei war vorhanden, das dazugehörige Rührei hingegen nicht. Die Brötchen gäben hervorragende Anschauungsobjekte für ein Archäologie-Seminar ab. Furchtbar.

Immerhin war die Reaktion des Hotelchefs positiv. Es könnte für Interessenten Sinn machen, in den nächsten Tagen dort eine Bewerbung für die Stelle im Frühstücksservice abzugeben. Und auch die WLAN-Probleme sind angekommen und werden gelöst. Ich bin zwar immer skeptisch, wenn Chefs für alle Probleme externe Schuldige präsentieren, aber in dem Fall hat er mich überzeugt, dass er wirklich erstmal selbst Opfer ist. Sofern ich in ein paar Monaten mal wieder in der Gegend bin, werde ich mir anschauen, ob er Konsequenzen gezogen hat; das Haus selbst gefällt mir nämlich ganz gut, und 43,- pro Nacht ist auch bezahlbar.

Fazit: Wenn die nötigen Verbesserungen durchgeführt werden - gerne wieder. Ansonsten werde ich anderen Gästen da keinen Platz wegnehmen.

3. März 2009

Hotel Liebl Plattling

Abgelegt unter: Hotels — qno @ 23:41

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen gab es heute einen Reinfall. Ich habe im Hotel Liebl in Plattling gebucht. Ein schönes ***superior-Haus mit gemütlichem Restaurant. Und ich glaubte schon, Glück zu haben: Alle Einzelzimmer besetzt, aber man bot mir gleich das Familienappartement zum EZ-Preis an - der Vorteil des Spätbuchers. Morgens um neun bekommt man solche Angebote noch nicht. Nur zur Sicherheit habe ich noch zweimal nachgefragt, ob das Hotel und insbesondere das Zimmer WLAN hat - hat es, natürlich.

In der Tat, hatte es. Immerhin in der Hälfte der Zeit wurde der Hotspot gefunden,  eine Verbindung kam nie zustande. Betretene Gesichter beim Personal. Und ich habe meine Zeit ja gestohlen, deshalb macht es mir ja auch nichts aus, die schönste Zeit des Abends mit der Suche nach einem Hotelzimmer zu verbringen. Irgendwann kümmert sich da mal ein Anwalt drum.

Fazit: Nicht nochmal.

Hotel Pegasus München

Abgelegt unter: Hotels — qno @ 23:36

Ich durfte also gestern abend kurzfristig ein neues Hotel suchen. Man glaubt gar nicht, wieviele kleine McDonalds es in München gibt, die keinen Parkplatz in der Nähe und dann auch noch keinen Hotspot haben … irgendwann habe ich ein passendes gefunden und von dort aus das Hotel Pegasus. Etwas südlicher, aber mit dem Auto noch gut zu erreichen. Ein ***superior-Haus, wenn ich das Schild an der Eingangstür richtig gelesen habe. Die Einrichtung der Zimmer ist solide, wenn auch sicher nicht weltbewegend. Sauna, Solarium und Fitness-Raum konnte ich aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit mal wieder nicht nutzen.

Weltklasse ist hingegen das Frühstück. Die Auswahl an herzhaften Brotbelägen von Lachs bis zu verschiedenen Pasteten ist genial. Lediglich die Auswahl an Ei ist “nur” niveaugerecht.

Fazit: Ich bin demnächst eine ganze Woche in München. Und ich habe alle Übernachtungen in diesem Hotel bereits gebucht.